Sonntag, 25. März 2007Ijon TichyHallo Freunde, hier ist mal wieder euer Struppi. Leider gibt es weiterhin keine Neuigkeiten über uns arbeitslose Plüschtiere. Aber eine gute Nachricht habe ich trotzdem zufällig im Netz gefunden: Die lange angekündigten, neuen Ijon-Tichy-Kurzfilme sind nun tatsächlich im ZDF zu sehen. Los geht's schon morgen. Nähre Informationen gibt es hier: www.ijontichy.de.
"Ijon Tichy" vollständig lesen Mittwoch, 17. Mai 2006WissenschaftsmagazinHallo hier ist Struppi mit dem neuen Weltraum-Wissenschaftsmagazin "Weiß ich selber!".
Thema heute: "Das Geheimnis der Strg-Taste". Das größte Geheimnis dieser sagenumwitterten Taste ist eigentlich der Name selbiger. Da ich als Computerwartungsmonteur viel herumkomme, kenne ich fast alle falschen Bezeichnungen. Hier die beiden falschesten: Platz 1: Strong-Taste Platz 2: String-Taste Also Leute, wer kommt denn auf so einen Blödsinn? Was soll denn eine Strong-Taste machen? "Stärker!" ? Hm... Oder die String-Taste... String-Tanga-Rückgabetaste? Keine Chance. Bei Sex am Büroarbeitsplatz muss man schon selbst auf seine Sachen aufpassen. Jedenfalls ist hier die richtige Lösung: Die geheimnisvolle Taste nennt sich "Steuerung". Auf englischen Tastaturen ist sie übrigens mit "Ctrl" (für Control) beschriftet. Deswegen sagen manche Fachkenner auch immer Control-Taste dazu. Jetzt fragen sich die meisten Frauen, warum sie das bis jetzt noch gar nicht gewusst haben. Das liegt einfach daran, dass wir Computermonteure sehr höfliche Leute sind und deswegen nie was sagen, wenn eine Frau zusammen mit uns vor der Tastatur sitzt und dann plötzlich "String-Taste" sagt. Montag, 8. Mai 2006Ende des GewinnspielsHallo liebe Freunde, hier ist wieder mal Struppi. Hägen ist gerade nicht da, aber ich habe ein altes Handy von ihm gefunden und kann damit online gehen. DSL geht ja immer noch nicht. Die etwas Älteren unter euch können sich vielleicht noch daran erinnern: Seit 8 Monaten gibt es eine Kloppi-DVD zu gewinnen. Nun endlich ist es einer findigen Internetbenutzerin gelungen, die Hürde zu nehmen und den großen Preis einzusacken. Zur Erinnerung: Es galt eine Mail zu schreiben. Das ist nicht so leicht, und deswegen dauerte es auch über 8 Monate, bis zur Geburt der Lösung. Das entspricht fast der Tragezeit beim Menschen, sagte mir unser Bordcomputer. Was der auch immer für komische Zusammenhänge herausstellt... Im Übrigen fordere ich die Beschäftigung einer Gleichstellungsbeauftragten bei Microsoft. Die Rechtschreibkorrektur kennt nämlich zwar einen Internetbenutzer, aber keine Internetbenutzerin. Statt dessen wird als Korrekturvorschlag z.B. „Internetbetnutzerin“ angeboten. Was ein Internetbett sein soll, weiß ich nicht. Aber es ist garantiert nicht im Sinne der Gleichstellungsbeauftragten. Wohlmöglich sogar mit Webcam! Oh mein Gott, „Webcam“ kennt es ja auch nicht. Nur Webcamp. Das klingt ja völlig brutal. Beim Rechtschreibkorrekturlesen des vorangegangenen Absatzes fällt mir auf, dass ich einfach Rechtschreibkorrektur geschrieben habe, anstatt auf ein konkretes Produkt einzugehen. Dass nun trotzdem jeder weiß, was denn gemeint ist, und es auch beim Lesen gar nicht bemerkt hat (außer den ganz, ganz dolle Aufmerksamen unter uns), ist ein bedenkliches Zeichen für teilnahmslos hingenommene Monopolbildung seitens imperialistischer Konzerne. Aber nun zum eigentlichen Thema: Die Story für Teil 4 steckt
noch immer in den Hausschuhen. Also bitte liebe Leute, strengt auch alle an!
Ich weiß, nach dem 3. Bier ist das nicht mehr so leicht; ich sehe das bei Hägen
fast jeden Tag. Und selbst da geht ab und zu noch was. Donnerstag, 16. Februar 2006Ijon-Tichy-News
Fans der Sternentagebücher aufgepasst: Unterdessen sind die neuen Folgen der Sternentagebücher-Verfilmungen schon so offiziell, daß man es schon auf den ZDF-Webseiten nachlesen kann.
Wer GEZ bezahlt hat, darf also hier mal gucken: ZDF-Seite Dienstag, 17. Januar 2006Überwachungsdrohne
Wie ihr ja alle wisst, mußte ich GEZ nachzahlen, weil unser Bordcomputer mich verpetzt hatte. Wenn ihr zufällig gar keinen Bordcomputer habt, aber die GEZ plötzlich trotzdem seltsam konkrete Verdachtsmomente hervorbringt (damit sind nicht diese reißerischen 3 Briefe gemeint, sondern Fakten; bspw. Anzahl und Typ der Geräte), dann habt ihr in euerem persönliches Sicherheits-, Tarn-, Lügen- und Verschleierungssystem eine Lücke übersehen.
Welche? Tja... erklärt wird dies alles auf datenbankrott.de! Donnerstag, 22. Dezember 2005Stachy trifft Stanislaw LemAls Zeitvertreib bis zum Erscheinen der neuen Ijon-Tichy-Verfilmungen kann man sich diesen Mix von Stachy gönnen. Es handelt sich um Lesungen von Ijon-Tichy-Geschichten aus alten Litera-Aufnahmen unterlegt mit elektronischen Klängen aus dem Ambient-Bereich. Für die jungen Hüpfer oder Wessis: Litera war ein DDR-Plattenverlag für Hörspiel- und Literaturproduktionen.
Donnerstag, 15. Dezember 2005Gästebuch-Spam
Hallo Freunde, hier ist mal wieder Struppi. Was für eine stressige Woche... Ich musste mehrmals pharmazeutische Spam-Einträge aus dem Gästebuch löschen. Da Hägen zu faul ist, hierfür eine ordentliche Adminseite zu programmieren, muss ich mich jedesmal auf dem Server einloggen, und per Kommandozeile die fraglichen Einträge aus der Datenbank löschen.
Es gibt zwar schon einen kleinen Spam-Filter, der muss aber per Hand gepflegt werden. Langsam nimmt der aber auch unübersichtliche Ausmaße an. Endlose Wortlisten aus der bunten Welt illegaler Pharma-Produkte und des Glücksspiels wollen regelmäßig ergänzt werden. Ich muss mir etwas einfallen lassen. Entweder es werden alle Gästebucheinträge vorher gegen ein medizinisches Lexikon geprüft, oder ich baue in das Gästebuchformular kleine Übungsaufgaben ein. Es dürfte aber kniffelig sein, den Schwierigkeitsgrad der Aufgaben über dem Level eines Gelegenheitsspammers, aber trotzdem im Bereich eines Normalsterblichen zu halten. Dies ist gerade in Hinblick auf die Zukunft problematisch, denn laut dieser Studie sinkt der durchschnittliche IQ immer mehr. Dies ist ein weiterer Beweis für die Theorie der sogenannten Willuhnschen Konstante. Demnach ist die in der Welt verfügbare absolute Intelligenz konstant und verteilt sich bei steigenden Bevölkerungszahlen auf immer mehr Menschen. Diese Menschen sind dann natürlich bei steigender Bevölkerungszahl im Vergleich zu früher etwas dümmer: Willuhnsche Naturkostante = d * m / 1000 d = Durchnitts-IQ m = Anzahl der Menschen Ein weiterer Beweis für Existenz dieser Konstante ist das allen Menschen innewohnende, untrügliche Gefühl, daß früher alles besser war. Dies ist ein wunderbares Beispiel für kollektiv erfühlte Naturwissenschaft. Um das bei längerem Nachdenken entstehende Vakuumgefühl auszufüllen, verteilt die Regierung Ersatz-IQs (wirkungslose Placebos), welche man bei Bedarf für 50 Cent jeden Morgen beim Bäcker oder Busfahrer kaufen kann. |
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